Seit 2002 wurden diese Aktivitäten schrittweise verstärkt, nehmen Kontextualisierung, die Übersetzung der Kinoerfahrung in den Bildungsbereich (Zusammenarbeit mit Universitätsinstituten, Schulprogramme, etc.) sowie publizistische und editorische Arbeit mit den Sammlungen einen immer bedeutsameren Stellenwert in der Arbeit des Museums ein.
Das Filmmuseum galt schon früh als eine "Schule des Sehens" (Die Zeit).
Diese Schule beginnt nicht erst mit dem Eintritt ins Erwachsenenleben oder in eine Universität. Die Filmvermittlung im Österreichischen Filmmuseum, d.h. die kritische und spielerische Auseinandersetzung mit den Laufbildern unserer und vergangener Zeiten, soll früh an- und einsetzen. Umberto Eco: "A democratic civilization will save itself only if it makes the language of the image into a stimulus for critical reflection, not an invitation to hypnosis."
Die Vermittlungsveranstaltungen des Filmmuseums sind eine Einladung, die Wirkungen und Qualitäten der laufenden Bilder in all ihrer Vielfalt zu erleben und zu erforschen. Seit 1975 wurden zahlreiche dieser Veranstaltungen in Bild und Ton aufgezeichnet, seit 2004 gibt es Mitschnitte von sämtlichen Lectures, Publikumsgesprächen und Symposien, die im Haus stattgefunden haben. Die Videosammlung des Filmmuseums stellt diese sukzessive für wissenschaftliche Sichtungen in unseren Bibliotheksräumen zur Verfügung.




