2017

"Utopie und Korrektur"

Aus Anlass des Jubiläums der Revolution von 1917 lud das Filmmuseum gemeinsam mit der Viennale zwei Kollegen aus Moskau ein, einen "russischen" Blick auf das Jahrhundertereignis und sein Nachwirken im Kino zu werfen. Naum Kleiman, Gründer des Sergej Eisenstein-Archivs und langjähriger Leiter des Moskauer Filmmuseums, und Artiom Sopin, Lektor an der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität, wählten unter dem Titel "Utopie und Korrektur: Sowjetisches Kino 1926–1940 und 1956–1977" 30 Filme aus, die von den Träumen und ihren Umarbeitungen durch die Wirklichkeit zeugen. Naum Kleiman und Artiom Sopin waren von 13. bis 15. Oktober in Wien zu Gast. Über die Zusammenstellung der Filme und ihre Hintergründe debattierten sie mit den international anerkannten Experten Barbara Wurm und Bernard Eisenschitz.