eXistenZ, 1999, David Cronenberg (Fotograf: Ava Gerlitz)
22. März bis 6. April 2017

Peter Suschitzky | David Cronenberg

Im britischen Kameramann Peter Suschitzky hat David Cronenberg einen kongenialen Partner gefunden. Sie haben elf Spielfilme gemeinsam realisiert – eine der überragenden Kollaborationen des Gegenwartskinos. Das Filmmuseum zeigt sämtliche dieser Werke, begleitet von einem Wien-Besuch Suschitzkys. Als Sohn des emigrierten Wiener Kameramanns und Fotografen Wolf Suschitzky (Get Carter) wurde Peter der Beruf praktisch in die Wiege gelegt: Seit den 1960ern arbeitete er mit so unterschiedlichen Autorenfilmern wie Kevin Brownlow, Ken Russell, Peter Watkins und John Boorman, drehte aber auch Blockbuster-Spektakel wie den zweiten Star Wars-Film The Empire Strikes Back. Doch die Begegnung mit Cronenberg führte zu einer "Berufsehe", so Suschitzky: "Ich arbeite lieber an intimen Filmen – intensiven Filmen wie seinen." [...]
Der Verlorene, 1951, Peter Lorre (Fotograf: Fritz Schwennicke)
Bis 2. April 2017

BRD Noir

Eine der aufsehenerregendsten filmhistorischen Wiederentdeckungen gilt derzeit dem Kino der jungen Bundesrepublik Deutschland. In der Filmreihe im März richtet sich der Blick auf die enorme Stoßkraft, die das Stil- und Ideen-Gerüst "Film Noir" im Kino der BRD hatte – nicht nur im Kriminalfilm, sondern auch in anderen Genres. [...]
(nostalgia), 1971, Hollis Frampton (Courtesy of the Estate of Hollis Frampton and Anthology Film Archives, New York)
3. bis 6. April 2017

Hollis Frampton

In den ersten April-Tagen setzen wir die Reihe retrospektiver "Porträts" von Ikonen des New American Cinema fort: Das Werk des jung verstorbenen Künstlers, Filmemachers und Theoretikers Hollis Frampton wird im Filmmuseum zum ersten Mal seit 1981 zu sehen sein. Die Filme werden vorgestellt von Bruce Jenkins. [...]