Silent Running

Silent Running (1972)

Regie: Douglas Trumbull; Drehbuch: Deric Washburn, Michael Cimino, Steven Bochco; Kamera: Charles F. Wheeler; Musik: Peter Schickele; Darsteller: Bruce Dern, Cliff Potts, Ron Rifkin, Jesse Vint, Mark Persons. 35mm, Farbe, 89 min

Als Spezialeffekt-Spezialist lieferte Douglas Trumbull wesentliche Beiträge zu 2001 und The Andromeda Strain, bevor er mit seinem Regiedebüt Silent Running einen der originellsten Beiträge zur Science-Fiction der frühen 1970er Jahre vorlegte: wie eine Vorahnung des "Space Opera"-Revivals im Gefolge von Star Wars (es gibt sogar ein Trio süßer Roboterhelfer), aber intim im Ton, intelligent in der Charakterarbeit, voller visueller Einfälle und mit ernsthaftem, ökologischen Thema, auf das schon der Titelsong von Joan Baez mit klagendem Tremolo einstimmt. Die Erde ist durch einen Atomkrieg verwüstet, in den riesigen Biosphären-Kuppeln eines Raumschiffs werden Pflanzen und Bäume zur Wiederbegrünung herangezüchtet. Doch mit der Heimkehr-Order kommt auch der Befehl zur Vernichtung dieses Garten Eden. Einer der Astronauten (Bruce Dern) wird daraufhin vom sanften Öko-Hippie zum Verteidiger "seines" Paradieses – auf Leben und Tod. (C.H.)

Eröffnung der Retrospektive in Anwesenheit von Dietmar Steiner, Az W am 1.12.

Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 1.12.

Spieltermine: