Benutzerhinweise

Das vollständige Programmarchiv des Österreichischen Filmmuseums, von der Gründung bis heute: ein Katalog aller Retrospektiven, Vorführungen und Veranstaltungen, beginnend mit der ersten gedruckten Einladung im März 1964 über die legendären Packpapier-Programme, die von Oktober 1967 bis Dezember 2002 erschienen sind, bis zu den Inhalten der zeitgenössischen Programmhefte. 322 Original-Dokumente (1964–2002) wurden eingescannt und zu einem Bild verarbeitet, das mittels OCR (Optical Character Recognition) gelesen wird. Die mehr als hundert Programmhefte von 2003 bis heute sind mit der aktuellen Datenbank verbunden, die beständig anwächst. Die Scans bieten dem Benutzer einen konkreten Eindruck von der historischen Programmarbeit samt dazugehöriger Filmbeschreibungen.

 

Filmmacher/innen und Titel der gezeigten Filme können mit einer Suchmaschine abgefragt werden, aber auch die dazugehörigen Texte werden zum großen Teil durchsucht. Aufgrund der auf den alten Programmpapieren verwendeten Schriftgröße und -form kann die Vollständigkeit und Sicherheit der Ergebnisse in den Filmtexten selbst jedoch nicht gewährleistet werden. (So bereiteten besonders Umlaute und Sonderzeichen in dicht gedruckten Programmzeilen bei der OCR-Lesung Probleme und blieben unerkannt.)

 

Die Suche liefert zwei Arten von Ergebnissen, abhängig vom Datum der Programme: Suchbegriffe, die in den Programm- und Veranstaltungstexten von heute bis 2002 gefunden werden, führen zu den exakten Texten und Veranstaltungen der Datenbank, in denen der Begriff vorkommt. Die exakte Stelle des Begriffes kann auf der Homepage mittels des Befehls Strg+F gefunden werden.

 

Wurde der Suchbegriff in den Jahren 1964 bis 2002 gefunden, erfolgt eine Auflistung der Monate, die sofort zum jeweiligen PDF führen. Dort kann unter Umständen mit Hilfe der Suchfunktion des jeweiligen Acrobat Reader-Programms nach der genauen Fundstelle des Wortes/Namens gesucht werden. (Auf Grund der zuvor erwähnten OCR-Leseproblematik kann dies jedoch nicht garantiert werden – in diesen Fällen ist ein genaues Lesen unerlässlich.)

 

Tipps zur Suche

Die Suchoptionen sind reichhaltig, müssen jedoch einer gewissen Syntax folgen:

 

Phrase

Wird eine Phrase – z.B. Filmtitel – gesucht, muss die Gruppe von Wörtern mit einem Anführungszeichen umschlossen sein ("Cape Fear").

 

Boolesche Operatoren

Es können boolesche Operatoren, wie und, oder, usw. angegeben werden, um die Suche zu spezifizieren:

Sollen zwei Ausdrücke UND-verknüpft werden, so ist dazwischen ein "AND", oder aber vor beide Ausdrücke ein "+"-Zeichen zu schreiben.
Martin AND Scorsese

oder

+Martin +Scorsese

Sollen zwei Ausdrücke ODER-verknüpft werden, so ist dazwischen ein "OR" zu schreiben, oder aber gar nichts, da ODER- die Standardverknüpfung ist.
Martin OR Scorsese
oder

Martin Scorsese


Soll z.B. das Wort "Duck" unbedingt vorkommen, das Wort "Soup" aber nicht unbedingt, so ist
+Duck Soup
zu schreiben.
 

Platzhalter

Um einen Platzhalter für ein einzelnes Zeichen anzugeben, wird ein "?" benutzt.

Bsp. Bu?uel wenn man „Buñuel“sucht.

Um einen Platzhalter für mehrere Zeichen anzugeben, wird ein "*" benutzt.

Bsp. Mitch*  – sucht nach den Namen "Mitchum", "Mitchell" etc.

 

Distanzsuche

Die Suche erlaubt das Finden von Wörtern, die eine bestimmte maximale Distanz voneinander entfernt sind. Dafür muss das Tilde-Symbol ("~"), gefolgt von der Anzahl der Wörter, die diese maximal voneinander entfernt sein dürfen, hinter dem Ausdruck angegeben werden.

Z.B. "stands life"~10 für die Suche nach "He Stands in a Desert Counting the Seconds of His Life". (Dabei erfolgt die Suche nach den Wörtern "Stands" und "Life", die höchstens 10 Wörter voneinander entfernt liegen dürfen).

 

Hinweise bei der Suche nach Wörtern mit Sonderzeichen

Man kann das Feld "Ähnliche Worte?" aktivieren und damit eine sogenannte "undeutliche Suche" formulieren. Dabei wird z.B. nicht nur nach dem Wort "Bunuel" sondern auch nach "Buñuel" gesucht, nicht nur nach "Celovek" sondern auch nach "Čelovek").

 

Ebenso kann man Platzhalter (s. weiter oben) verwenden.

 

Hinweis: Russische Namen und Filmtitel wurden ab 2002 möglichst durchgängig in der Originalsprache unter Verwendung der wissenschaftlichen Transliteration (ISO) angegeben. In der Ära der Packpapierprogramme wurde größtenteils die deutsche Transkription verwendet (z.B. "Tschelovek" statt "Čelovek", "Wertow" statt "Vertov"). Bei der Bearbeitung für das Programmarchiv wurde darauf geachtet, beide Schreibweisen für die Suche zu integrieren, so dass unter Umständen beide Schreibweisen gefunden werden.