Ein Fest für Ken Jacobs
Star Spangled To Death

Ken Jacobs, 1975 © Friedl Kubelka

22. bis 25. Jänner 2004
 
Der New Yorker Filmkünstler und „Kino-Performer“ Ken Jacobs zählt neben Maya Deren, Kenneth Anger, Stan Brakhage, Jack Smith und Jonas Mekas zu den Zentralgestirnen des New American Cinema. Seit Ende der 50er Jahre arbeitet er an einer ästhetisch-politischen Filmpraxis, die den US-amerikanischen Kinokonsens frontal attackiert. Von 22. bis 25. Jänner steht Jacobs’ Arbeit im Mittelpunkt einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe des Filmmuseums und des MUMOK. Neben Klassikern wie Blonde Cobra (1959-63) oder Perfect Film (1986) wird Jacobs – am 23. und 24. Jänner im MUMOK – auch eine seiner aktuellen „Shadowplay“-Performances präsentieren.
 
Den Höhepunkt am Sonntag, den 25. Jänner ab 15 Uhr bildet die Europa-Premiere seines jüngsten – und zugleich frühesten – Epos Star Spangled To Death. 1957 begonnen, 1959 in einer ersten Fassung fertiggestellt (aber nicht veröffentlicht), wurde SSTD in den letzten Jahren stetig erweitert, im Sommer 2003 zugespitzt und mit Bild-Text-Kommentaren zur politischen Gegenwart der USA angereichert.
 
Ein mehrteiliges Fest: 400 Minuten Kino mit Jack Smith in der Rolle des „Spirit not of Life but of Living“. Ein Meisterwerk.
 
Für Sonntag werden auch spezielle Gesamttickets angeboten: 10 Euro für Mitglieder, 15 Euro für Gastmitglieder. Darin enthalten sind Karten für alle drei Teile von „Star Spangled To Death“ sowie die Verpflegung an der Filmmuseum-Bar. Für das gesamte „Fest“ (Donnerstag und Sonntag im Filmmuseum sowie Performance von Ken Jacobs und Ausstellung „X-Screen“ im MUMOK) sind darüber hinaus Kombi-Tickets um 18 bzw. 23 Euro erhältlich.

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