Premiere:

"Die Herde des Herrn" von Romuald Karmakar

Die Herde des Herrn

16. März 2012

 

Nach der großen Retrospektive und Buchpublikation, die das Filmmuseum vor zwei Jahren dem deutschen Filmemacher Romuald Karmakar gewidmet hat, bietet sich nun die Gelegenheit, seinen kürzlich bei der Biennale in Venedig uraufgeführten Dokumentarfilm Die Herde des Herrn (2011) erstmals in Österreich zu sehen und mit dem Regisseur zu diskutieren.
 
Jene, die Karmakars Wiener „Workshop“ im März 2010 besuchten, haben damals schon kleine Einblicke in Die Herde des Herrn erhalten – ein Langzeitprojekt, das Romuald Karmakar schließlich im Sommer 2011 fertig stellte. Es handelt sich dabei um eine „filmische Exerzitie“ (R.K.) über zwei konkrete Erregungszustände, gedreht an zwei Schauplätzen und zu ganz bestimmten Zeitpunkten: In den Tagen rund um die Wahl von Joseph Ratzinger zum Papst der katholischen Kirche filmt Karmakar in dessen Geburtsort, Marktl am Inn (Oberbayern); elf Tage zuvor dreht er in der Hauptstadt dieser Religion, mitten unter jenen hunderttausenden Trauernden, die am Weg zum Petersdom von einem anderen, verstorbenen Papst Abschied nehmen.  
 
Romuald Karmakar wird nach der Vorstellung für ein ausführliches Publikumsgespräch zur Verfügung stehen. Als „Bonus Feature“ präsentiert das Filmmuseum zudem Karmakars winterlichen Kurzfilm Esel mit Schnee (2010), ebenfalls eine Österreich-Premiere.
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