Sammlungen

Die Filmsammlung des Österreichischen Filmmuseums stellt naturgemäß ein Herzstück der Institution dar. Sie wird laufend erweitert und kommt in den Präsentationen und Retrospektiven des Filmmuseums auf unterschiedliche Weise zur Darstellung. Vor allem die Zyklischen Programme ("Was ist Film" und "Die Utopie Film") bieten Einblicke in einige Schwerpunkte der Filmsammlung.
 
Das Filmmuseum beherbergt darüber hinaus jedoch eine ganze Reihe weiterer wichtiger Sammlungen, die das kulturelle Phänomen Film beleuchten und verständlich machen. Im Kontext der Filmproduktion - von der ersten Filmidee über die Herstellungsphase bis zur Vermarktung und öffentlichen Präsentation - entstehen zahlreiche filmbezogene Dokumente und Materialien. In der Filmdokumentation des Filmmuseums werden diese Materialien bewahrt und aufgearbeitet - unterschiedliches Schriftgut, Fotografien und Filmplakate. FilmwissenschaftlerInnen und HistorikerInnen werden sich der Bedeutung dieser Quellen heute mehr und mehr bewusst - oft stellen sie die einzigen verblieben Zeugnisse eines Filmschaffenden oder eines (mittlerweile verlorenen) Films dar.
 
Der dritte große Sammlungsbereich des Filmmuseums ist die Bibliothek. Hier ist - in Buch- oder Zeitschriftenform - die Rezeption von Filmen quer durch die Jahrzehnte ablesbar. Für die Filmgeschichtsschreibung bildet dieser Bereich der Sekundärliteratur eine unverzichtbare Ergänzung zum Studium der "Primärquellen", d.h. der Filmdokumentation und der Filme selbst.
 
 
 
 
 
 
M - Eine Stadt sucht einen Mörder, 1931, Fritz Lang