1964 | 2014

Projekte zum 50-Jahr-Jubiläum des Österreichischen Filmmuseums

Schriftgutsammlung

Die Schriftgutsammlung ist eine der ältesten Sammlungen des Österreichischen Filmmuseums. Die Akquirierung von filmrelevanten Materialien und Dokumenten reicht bis in die Gründungszeit 1964 zurück.

 

In dieser Sammlung befinden sich jene Materialien und schriftlichen Dokumente, die einen Film von Anfang an begleiten, wie Treatments, Drehbücher, Werbematerialien, Pressehefte, Pressetexte, Einladungen, Filmankündigungen, Verleihkataloge, Filmkritiken, Artikel und Zeitungsausschnitte, aber auch lose Blätter, die eine kurze Beschreibung oder produktionstechnische Angaben zum Film enthalten können. Darunter sind auch Schriftstücke zu Filmschaffenden wie Personenbeschreibungen, Bio- und Filmografien, Artikel, Interviews, Nachrufe, Korrespondenzen, Briefe, Gruß- und Ansichtskarten. Eine weitere Quelle stellen Filmfestivals und Veranstaltungen wie Ausstellungen und Retrospektiven sowie technische Entwicklungen im Bereich der Kino- und Filmvorführgeräte dar, die durch Programmhefte, Werkschaukataloge, Werbebroschüren und Bedienungsanleitungen Eingang in die Schriftgutsammlung finden.

 

Diese Materialien werden zu einzelnen inhaltlich übereinstimmenden Film-, Personen-, Körperschafts-, Filmfestivals-, Veranstaltungs- oder Technik-Dossiers zusammengestellt und in säurefreien Papierumschlägen mit fortlaufender Signaturnummer aufbewahrt. Die Dossiertitel und Dossiergruppen sind über die Datenbank recherchierbar. Drehbücher, Verleih- und Festivalkataloge werden von den Dossiers gesondert verwaltet und aufgestellt.

 

Es ist eine Politik des Hauses, möglichst viele Materialbestände zu veröffentlichen und Wissenschaftler/inne/n wie Studierenden zugänglich zu machen. Mit einem offenen und „barrierefreien“ Zugang zu den Sammlungen via Online-Recherche sollen Transparenz und Verbindlichkeit gegenüber den Nutzer/inne/n dieser Sammlungen gewährleistet werden.

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