Februar | März 2012

Sullivan's Travels, 1941, Preston Sturges

10. Februar bis 7. März 2012

Preston Sturges. Sieben Filme. 1940-44

Preston Sturges (1898-1959) - Drehbuchautor, Teilzeit-Erfinder und Möchtegern-Unternehmer - ist über vierzig, als er zum ersten Mal Regie führt. Mit The Great McGinty (1940), einem Lehrstück über die Vorzüge der Korruption, landet er einen Überraschungserfolg und formuliert im Kern bereits seine eigensinnige Mischung aus galliger Satire und ausgelassenem Slapstick. Sturges hantiert durchwegs mit etablierten Genreformeln und Charaktertypen. Er setzt der Screwball Comedy mit The Lady Eve (1941) einen eleganten Höhepunkt, bevor er sie mit The Palm Beach Story (1942) schwungvoll ad absurdum führt. Zugleich werfen seine Filme unverfroren direkte Blicke auf einen US-Alltag zwischen enormen Glücksversprechungen und rigider Einschränkung.[...]
Raavanan, 2010, Mani Ratnam

Mani Ratnams jüngstes Projekt Raavanan (2010) verknüpft eine rasante, actionreiche und mit grandiosen set pieces ausgestattete Erzählung mit einem politischen Hintergrund - und bietet dazu noch eine ungewöhnliche Neulektüre des indischen Nationalepos Ramayana. Aus „Ravana“, dem zehnköpfigen Dämon und Antagonisten des Epos wird hier der Outlaw und Sozialbandit Veera (Vikram Kennedy).[...]

Das Filmmuseum ist mit mehreren Leihgaben, Vorträgen und der Premiere seines jüngsten Restaurierungs-projekts Der lebende Leichnam / Živoj trup (1929) von Fedor Ocep an der diesjährigen Berlinale-Retrospektive „Die Rote Traumfabrik“ beteiligt.[...]



The Long Goodbye, 1973, Robert Altman

10. Februar bis 7. März 2012

Robert Altman. Sechzehn Filme. 1970-2006

1925 in Kansas City geboren, fliegt Robert Altman als Bomberpilot im Zweiten Weltkrieg, tätowiert Hunde (laut Fama), schreibt Stories, Stücke und Scripts, arbeitet lange fürs Fernsehen und debütiert 1955 als Filmregisseur. Sein Aufstieg zum filmischen Chef-Anthropologen der USA und Mythenfresser Nr. 1 beginnt 15 Jahre später mit MASH, jener zynischen Klamotte, die Pauline Kael als „beste amerikanische Kriegskomödie seit der Einführung des Tons“ und „geistig gesündesten US-Film der letzten Jahre“ preist. Zwischen 1970 und 1977 arbeitet er mit klassischen Kino-Genres, die er schlachtet, verbiegt, verformt: dem Gangsterfilm (Thieves Like Us), Detektivfilm (The Long Goodbye), Spielerfilm (California Split),  Politikfilm & Musical (Nashville), Melodram (3 Women).[...]
A to Z, 1956, Michael Snow

24. bis 27. Februar 2012

In person: Michael Snow

Michael Snow, geboren 1929 in Toronto, ist einer der einflussreichsten Künstler des letzten halben Jahrhunderts. Unter Snows vielfältigen Disziplinen - Malerei, Jazz, public sculpture, Videoinstallation, Fotografie - war der Film jenes Medium, dem er seinen Durchbruch Ende der 60er Jahre und seine zentrale Position im spätmodernen Kunstdiskurs verdankt.[...]

Was ist Film

Programm 55-58

Mit Werken von Bruce Baillie, Stan Brakhage, Bruce Conner, Morgan Fisher, Robert J. Flaherty, Georges Méliès, Pat O’Neill, Ferry Radax, Harry Smith, Jean Vigo[...]

Die Utopie Film

Kapitel 61

Mit Werken von Suzana Amaral, Mohsen Makhmalbaf, Werner Schroeter, Ulrich Seidl[...]