Schwarze Sünde

Schwarze Sünde (1988)

Regie, Drehbuch: Danièle Huillet, Jean-Marie Straub nach Hölderlin; Kamera: W. Lubtchansky, C. Pollock, G. Canfarelli; Musik: L. van Beethoven; Darsteller: Andreas von Rauch, Howard Vernon, Danièle Huillet. Farbe, 40 min (+ 20 min), Dt. OF
 
Von Hölderlins Tod des Empedokles sind drei unvollendete Fassungen überliefert. Die erste diente Straub/Huillet 1986 als Vorlage für ihre gleichnamige Verfilmung; die zweite besteht aus wenigen Bruchstücken; von der dritten existieren zwei Szenen von geplanten fünf Akten. 1988 drehten Straub/Huillet nach der letzten Version den kürzeren Film Schwarze Sünde. Straub: „Der Tod des Empedokles ist, wie Jean Narboni sagt, ein Film der Explosion. Und der zweite, Schwarze Sünde, ist ein Film der Implosion. Das gilt auch für die Politik. Da ist die Politik nicht mehr im Geschehen, sondern sie steckt in der Figur des Empedokles, die ist nur noch als Erinnerung da, ganz und gar verinnerlicht.“ (C.H.)
 
Vor Schwarze Sünde wird der Schlussakt von Der Tod des Empedokles gezeigt.

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