Hickey & Boggs

Hickey & Boggs (1972)

Regie: Robert Culp; Drehbuch: Walter Hill; Kamera: Bill Butler; Musik: Ted Ashford; Darsteller: Bill Cosby, Robert Culp, Rosalind Cash, James Woods. Farbe, 111 min

 

Die Privatdetektive Hickey und Boggs sind privat wie beruflich verbittert: Ihre Ehen sind gescheitert, ihre Agentur ist in solchen Finanznöten, dass sie Anrufe zwar entgegennehmen, aber nicht selber machen können. Als sie den Auftrag annehmen, nach einer Vermissten zu suchen, werden sie in eine undurchsichtige Drogenaffäre verwickelt und geraten in actionreiche Auseinandersetzungen mit Kredithaien, Killern, Mafiosi, Cops und Revolutionären. Die einzige Filmregie von Robert Culp, entstanden im Gefolge seiner erfolgreichen TV-Krimi-Partnerschaft mit Bill Cosby, im Gegensatz zur komödiantischen Fernsehserie aber einfach hart und grimmig, ergo damals ein unverdienter Flop. Das verschlungene Drehbuch von Walter Hill ist mit seiner zynischen Kritik am Genre nicht fern von Robert Altmans gleichzeitiger Chandler-Adaption The Long Goodbye; der herausragende Aspekt des Films ist aber Culps atmosphärische, ungeschminkte Inszenierung von Los Angeles in den frühen Seventies. (C.H.)

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