Assunta Spina

Assunta Spina (1915)

Regie: Gustavo Serena; Drehbuch: Serena, Francesca Bestini, nach dem gleichnamigen Theaterstück von Salvatore Di Giacomo; Kamera: Alberto G. Carta; Darsteller: Francesca Bertini, Gustavo Serena, Carlo Benetti, Alberto Albertini, Antonio Cruicchi. Farbkopie, 71 min. Ital. ZTmdU Am Klavier: Gerhard Gruber
 
Assunta lebt einträchtig mit ihrem Vater in einfachen Verhältnissen und verbringt glückliche Momente mit ihrem Verlobten Michele. Dieser jedoch ist von Eifersucht besessen. Ein gewalttätiger Ausbruch ihr gegenüber bringt ihn für zwei Jahre ins Gefängnis. Um zu verhindern, dass er in eine weit entfernte Strafanstalt verlegt wird, lässt sich Assunta mit Frederigo, dem Gerichtsschreiber ein. Die Zeit vergeht, das zunächst erzwungene Verhältnis zu Frederigo soll institutionelle Formen annehmen, er will sie heiraten. Da kehrt Michele überraschend nach Hause zurück, das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Eine filmische „Abrechnung“ mit der Einsamkeit in der Liebe, und Francesca Bertini in einer ihrer Glanzrollen. Assunta Spina ist ein Filmdokument über die unerwiderten, scheinbar unbeantwortbaren Leidenschaften der Frauen im Italien des frühen 20. Jahrhunderts. (K.W.)
 
Mit einem einleitenden Vortrag von Claudia Preschl und Katja Wiederspahn
 
Mit Dank an die Cineteca del Comune di Bologna

Spieltermine: