Peter Konlechner, Elizaveta Svilova, 1974

Vertov in Wien: Dokumente und Podiumsdiskussion

Dziga Vertov (1974) Regie, Konzept: Peter Konlechner; Kamera: Walter Kindler, Michael Epp; Schnitt: Tamara Epp. Farbe & s/w, 52 min
Vertov-Ausstellungseröffnung 18. April 1974 (1974) Kamera: Rudolf Klingohr. Farbe, 13 min
 
In Anwesenheit von Elizaveta Svilova, der Lebensgefährtin, engsten künstlerischen Mitarbeiterin und Nachlassverwalterin Dziga Vertovs, präsentierte das Österreichische Filmmuseum 1974 in der Albertina eine vielbeachtete Vertov-Ausstellung. Dieses Ereignis war vorläufiger Höhepunkt in der Wiener Rezeption des Künstlers und legte den Grundstein für die größte Vertov-Sammlung außerhalb Russlands. Im selben Jahr drehte Peter Konlechner, Co-Direktor des Filmmuseums, im Auftrag des NDR die Dokumentation Dziga Vertov. In diesem Aufriss von Vertovs Schaffen - „unfernsehgemäß“, mit tatsächlich stummen Ausschnitten der Stummfilme - führt Svilova entlang der Ausstellungsobjekte durch Vertovs Leben.
 
Die folgende Podiumsdiskussion untersucht die „verpassten“ und „gelungenen“ Begegnungen zwischen Vertov und Wien: vom Kampf der lokalen Reaktionäre gegen Ėntuziazm im Jahr 1932 über die von Peter Konlechner und Peter Kubelka ab 1965 betriebene Neueinschätzung Vertovs bis hin zur aktuellen Erschließung der Sammlung. Podiumsteilnehmer: Rosemarie Ziegler (die an den frühen Vertov-Projekten des Filmmuseums wesentlich beteiligt war), Barbara Wurm, Thomas Tode und Peter Zawrel.
 
Freier Eintritt

Spieltermine: