A Personal Journey with Martin Scorsese Through American Movies

A Personal Journey with Martin Scorsese Through American Movies (1995)

Regie, Drehbuch: Martin Scorsese, Michael Henry Wilson; Kamera: Jean-Yves Escoffier, Frances Reid, Nancy Schreiber; Musik: Elmer Bernstein; mit: André De Toth, Clint Eastwood, Samuel Fuller, George Lucas, Gregory Peck, Arthur Penn, Billy Wilder u.v.a. Farbe und s/w, 227 min
 
Unter Scorseses Leitung: eine Reise durchs US-Kino, die den Mund wässrig macht. Schon als asthmatisches Kind, kränklicher Jugendlicher, hat Scorsese Stunden vor dem TV-Schirm verbracht und wolllüstig konsumierte Filme in eine persönliche Geschichte des Kinos überführt. Jahre später würzt, wägt, reflektiert er seine eigenen Arbeiten mit Verweisen aufs Gesehene: Welles, Fuller, Lang, Hitchcock, Cassavetes ... A Personal Journey stellt sich als flamboyanter Filmunterricht dar: Historie gemäß eigener Erfahrung, facettenreich, hemmungslos individuell. In allen Details fragt ­­Martin Scorsese nach seinen Vorläufern, den Regie-Cineasten im US-Film, ausgespannt zwischen System und Passion. „Solange ich mich entsinne, wollte ich wissen: wie kann man in Hollywood Professional und zugleich ernsthafter Künstler sein? Wie überlebt man den unerbittlichen Konflikt zwischen kommerziellen Zwängen und individuellem Ausdruck?“ (H.T.)

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