196 bpm

Infight (1994)

Ein Film von Romuald Karmakar; Kamera: Klaus Müller-Laue, Reiner Lauter. Farbe, 47 min

196 bpm (2002)

Ein Film von Romuald Karmakar. Farbe, 62 min
 
Infight ist ein bewegendes Kleinod über Amateurboxen als Arbeits­prozess (an sich selbst). Olaf Möller: „Wenn man den einen, der verloren hat, auf seinem Weg zurück ins Leere, diesen einsamsten aller Menschen dann in dieser riesigen leeren Halle sieht, und der Karmakar bleibt plötzlich stehen, lässt ihn mit sich und seinem Schmerz allein, dann weiß man, dass Karmakar weiß.“ Ausgehend von Infight kann man erkennen, dass in Romuald Karmakars Werk die Niederlagenforschung einen hervorragenden Platz einnimmt. Um in der Sprache des Boxerfilms zu bleiben: Er zeigt immer die Augenblicke der Wahrheit when we were NOT kings. (A. H.) 196 bpm ist der Auftakt zu Karmakars epochalem Projekt einer ­filmischen Darstellung von Musik: drei Einstellungen von der ­Ber­liner Love Parade 2002. Ein blitzschneller Raver, ein Gabba-Stahlgewitter an der Dönerbude und eine lange, pochende Sequenz über DJ Hell beim Auflegen am frühen Morgen. (C.H.)

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