demonlover

demonlover (2002)

Regie, Drehbuch: Olivier Assayas; Kamera: Denis Lenoir; Musik: Sonic Youth, Jim O’Rourke; Darsteller: Connie Nielsen, Charles Berling, Chloë Sevigny, Gina Gershon, Dominique Reymond. Farbe, 121 min
 

„You didn’t see anything. No one sees anything. Ever. They watch ... But they don’t understand.“ Videodrome mal Virtualität mal Guy Debord: demonlover ist ein zentraler Film des Gegenwartskinos und der erste, der sich über David Cronenbergs televisionäre ­Transformationen hinaus wagt ins Hyperlink-Assoziationsketten-Delirium. Olivier Assayas’ Film beginnt als labyrinthischer Wirtschaftskrimi, erzählt vom Kampf der Konzerne um ein japanisches Porno-Internet-Imperium und mutiert schließlich (wie von einem Computervirus befallen) zu einem halluzinatorischen Rollenspiel. demonlover ist ein provokanter, sinnlicher Thriller, in dem der Weg hinter die trüge­rischen Spiegelwelten polierter, anonymisierter ­Globalisierungslandschaften zwischen Paris und Tokio ins Gefängnis der Fantasieprodukte führt: Long Live the New DNA! (C.H.)
 
Publikumsgespräch mit Olivier Assayas am 12.5.

Spieltermine:

Sa 12.05.2012 21:15
(Frz./Engl./Japan. OmdU)
Mi 23.05.2012 21:00
(Frz./Engl./Japan. OmdU)