L'Eau froide (Cold Water) © Isabelle Weingarten

L'Eau froide (Cold Water) (1994)

Regie, Drehbuch: Olivier Assayas; Kamera: Denis Lenoir; Musik: Janis Joplin, CCR, Nico, Roxy Music, Leonard Cohen, Bob Dylan, Alice Cooper, Uriah Heep, Donovan; Darsteller: Virginie Ledoyen, Cyprien Fouquet, Jean-Pierre Darroussin, Laszlo Szabo, Dominique Faysse. Farbe, 94 min

 
Paris, irgendwo in den Banlieues and beyond: Christine und Gilles sind so verliebt ineinander wie verloren in der Welt. Sein Vater ist ein hilflos-kultivierter Autokrat, während ihrer sie am liebsten in eine ­Anstalt stecken würde. Viel mehr als einander haben sie nicht. Wie viel das ist, werden sie in einer langen Nacht kühl-zärtlicher Winde herausfinden. Die monumentale Partyszene im Herzen von L’Eau froide wird durchstömt und mitgeformt von zeitgenössischen Liedern - wir sind in den frühen 1970er Jahren, so mancher Song stammt noch aus den 60ern. Man kann immer hören, wie die Musik ­auf­gelegt, die Platten gewechselt werden; manchmal bricht das Lied mittendrin ab, manchmal hört man sich eine Stelle mehrmals an. Man kann hören, wie man mit Musik lebt; sehen kann man, woher die Musik kommt: dem bernstein-beruhigenden Glühen des Hasch, dem aggressiven Lodern des Feuers, dem immer etwas fremd ­klingenden Kratzen und Gleiten von Haut an Haut. (R.H.)
 

In Anwesenheit von Olivier Assayas am 13.5.

Spieltermine:

So 13.05.2012 19:00
(Frz. OmeU)
Mo 28.05.2012 21:00
(Frz. OmeU)