Noise

Noise (2006)

Ein Film von Olivier Assayas; Kamera: Michael Almereyda, Assayas, Eric Gautier, Léo Hinstin, Laurent Perrin, Olivier Torrès; mit Alla, Jeanne Balibar, Afel Bocoum, White Tahina (Vincent Epplay, Joana Preiss), Mirror/Dash (Kim Gordon, Thurston Moore), Emily Haines, Text of Light (Lee Ranaldo, Steve Shelley), Jim O’Rourke, Metric. Farbe, 115 min
 

2005 gibt das Festival Art Rock von Saint-Brieuc Olivier Assayas Carte blanche für ein Konzert: Er darf sich die Musiker aussuchen und die Reihenfolge, in der sie auftreten. Dass daraus ein Dokumentarfilm entstehen musste, war klar. So darf man sich nun an einer feinen Riege von Künstlern erfreuen: Bei den meisten Perfomances konzentriert sich Assayas auf die Gegenwart der Musiker - das lieblich Linkische Jeanne Balibars - die anbetungswürdig konzentrierte Entspanntheit Afel Bocoums - das laszive Muskelspiel Marie ­Modianos. Bei einigen aber (vor allem Metric, Mirro r/Dash und Jim O’Rourke) bringt er weitere Bildelemente ins Spiel. Dabei hat Noise etwas Anrührend-Zusammengehauenes, Herumspringend-Intuitives, Lebendiges. Das, was man sich von einem guten Konzert erwartet. (R.H.)

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