Dreileben - Komm mir nicht nach

Dreileben – Komm mir nicht nach (2011)

Regie: Dominik Graf; Drehbuch: M. Busch, Graf; Kamera: M. Wiesweg; Musik: S. Rossenbach, F. Volxem; Darsteller: Jeanette Hain, Mišel Matičević, Susanne Wolff, Lisa Kreuzer, Rüdiger Vogler, Jacob Matschenz, Stefan Kurt. HD, Farbe, 88 min
 
Komm mir nicht nach ist Grafs Filmbeitrag zur Trilogie Dreileben, ­einem Projekt mit Christian Petzold und Christoph Hochhäusler. Im Thüringer Wald irrt ein Sexualverbrecher umher. Die dorthin abkommandierte Polizeipsychologin Johanna wohnt bei ihrer Freundin Vera. Den beiden Frauen wird klar, dass sie vor Jahren in München in denselben Mann verliebt waren. „Wir schauen doch alle, die wir hier Filme machen, auf das Land, in dem wir leben, auf die Zeit, in der wir filmen, mit zaghafter, dennoch wachsender Verzweiflung. Alles, was man tun kann, um die Format-Befehle, die Sendeschienen aufzubrechen, alles in dieser Richtung sollte jetzt getan werden. Drei Filme in Korrespondenz. Als das beschlossene Sache war, haben wir etwas gemeinsam konstruiert: eine Situation, eine Atmosphäre, einen Ort – um es zu dekonstruieren. Zu ­über­raschen, sich von Film zu Film zuzuwinken, jeder wie auf einem Schiff, das sich vom andern entfernt.“ (Dominik Graf)
 
Publikumsgespräch mit Dominik Graf

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