Der Felsen (© ZDF/Walter Wehner)

Der Felsen (2002)

Regie: Dominik Graf; Drehbuch: Markus Busch, Graf; Kamera: Benedict Neuenfels; Musik: Dieter Schleip; Darsteller: Karoline Eichhorn, Antonio Wannek, Sebastian Urzendowsky, Ralph Herforth, Peter Lohmeyer. 35mm, Farbe, 122 min
 
Katrin ist ihrem Liebhaber nach Calvi gefolgt und muss erfahren, dass er ihretwegen seine Gattin doch nicht verlassen wird. So taumelt sie durch eine Stadt, in der die Einheimischen allein Staffage und die wahren Bewohner all jene Unbehausten sind, die durch die Gassen treiben, taumeln: Touristen, sans papiers, Zöglinge, Soldaten unterschiedlichster Herkunft, denn auch ein Régiment étranger de parachutistes ist hier stationiert. Durch Calvi fliehen die Geschichten. Ein Film über die Liebe, das Begehren, die Zerstörung, Haltlosigkeit, Geilheit, Verantwortungslosigkeit, Sehnsucht, Suche. Wonach? Glück des Augenblicks, Sich-Fallenlassen, Mit-Gehen, Mit-Ziehen, Sich-Aufgeben, Da-Sein, Dasein. Ein Film wie ein Mandala – jedes Bild, jeder Klang ein Sandkorn im Wind. Ein Werk, in dem man etwas über das Leben, vielleicht sogar überhaupt leben lernt. So wie Kino immer gemeint war und ist und sein wird. (O.M.)

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