Die Freunde der Freunde

Die Freunde der Freunde (2002)

Regie: Dominik Graf; Drehbuch: Markus Busch, Graf nach der Erzählung The Way It Came von Henry James; Kamera: Hanno Lentz; Musik: Sven Rossenbach, Florian van Volxem; Darsteller: Matthias Schweighöfer, Sabine Timoteo, Florian Stetter, Jessica Schwarz, Tanja Schleiff, Dominik Graf. Video, Farbe, 89 min
 
Eine Variation von Henry James’ Erzählung The Friends of the Friends, 1896 veröffent­licht als The Way It Came. Internatszögling Gregor fühlt sich auf erregend-irritierende Art zur geheimnisvollen Billie hingezogen, während sein Klassenkamerad Arthur von einer zur anderen zu treiben scheint, bei der tollen Pia bleiben ­könnte, es dann aber nicht tut, vielleicht weil die am Ende zu ­bodenständig ist, nicht viel Aufhebens macht um die Dinge, sich hingibt, ohne mehr damit zu verbinden als ein Augenblicksglück. Hängt man von denen genug aneinander, hat man ein Leben, das sich vielleicht erfüllt nennen ließe. Ein Coming of age-Drama als Schauerstoff. Ein Stück Metakino über die fahl-poröse Poesie des Digitalen. Und eine Rückkehr Grafs in die eigene Kindheit: Er verbrachte selbst einige Jahre in jenem Schloss-Internat, wo der Film gedreht wurde. (O.M.)
 
Die Digibeta entstammt dem Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum, Berlin

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