Cheyenne Autumn

Cheyenne Autumn (1964)

Regie: John Ford; Drehbuch: James R. Webb nach dem Roman von Mari Sandoz; Kamera: William Clothier; Musik: Alex North; Darsteller: Richard Widmark, Carroll Baker, Karl Malden, James Stewart, Edward G. Robinson. Farbe, 147 min, Engl. OF
 
1878, Oklahoma: 286 Cheyenne, die Überlebenden jener 960, die sich ein Jahr zuvor der Kavallerie ergeben hatten, brechen nach gebrochenen Versprechungen aus dem Reservat in Richtung Heimat, ins Yellowstone Country auf, verfolgt von der Kavallerie. Fords letzter Western, meist als seine große „Entschuldigung“ bei den native Americans ausgelegt, ist ein epischer Entwurf nach einer wahren Geschichte. Ford: „Ich wollte diesen Film schon lange drehen. Ich habe mehr Indianer umgebracht als Custer, Beecher und Chivington miteinander, und die Europäer wollen immer etwas über die Indianer wissen. Jede Geschichte hat zwei Seiten, und ich wollte einmal ihren Standpunkt zeigen.“ Straub: „Es gibt niemanden, der mehr Respekt für die Indianer hatte als Ford. Man kann keinen Film wie Cheyenne Autumn machen und ein Rassist sein.“ (C.H.)