Homecoming

Homecoming (2005)

Regie: Joe Dante; Drehbuch: Sam Hamm nach der Kurzgeschichte „Death & Suffrage“ von Dale Bailey; Kamera: Attila Szalay; Musik: Hummie Mann; Darsteller: Jon Tenney, Thea Gill, Wanda Cannon, Terry David Mulligan. HD, Farbe, 58 min

 

Ein US-Präsident ohne Namen, der aussieht wie Bill Clinton und klingt wie George W. Bush, sagt bei einem Talkshow-Wahlkampfauftritt der Mutter eines gefallenen Soldaten: „Believe me, if I had one wish, I would wish for your son to come back, because I know he would tell us how important this struggle is.“ Aber genau das tut der Gefallene nach seiner Rückkehr unter die Lebenden nicht. Stattdessen will er gemeinsam mit seinen Zombie-Kameraden an die Wahlurne treten, um diese Regierung auf dem Weg der repräsentativen Demokratie loszuwerden. Darauf musste man erst einmal kommen: Die Opfer eines politischen Prozesses, der mittlerweile zur Farce verkommen ist, wollen die Gesellschaft auf den Pfad jener Tugenden bringen, in deren Namen sie gegründet wurde. Das alles zur besten Sendezeit, in einem so pamphletartigen Tonfall, dass man für die Armeen der Besiegten auf die Straße gehen will. (R.H.)

 

Eröffnung und Buchpräsentation in Anwesenheit von Joe Dante

Spieltermine: