Arnulf Rainer, 1960, Peter Kubelka

Monument Film (2012)

Ein Werk von Peter Kubelka. 35mm, s/w, 4x6 min

 

Zum Auftakt:

Adebar (1957) von Peter Kubelka. 35mm, s/w, 1 min

Schwechater (1958) von Peter Kubelka. 35mm, Farbe, 1 min


Mit Arnulf Rainer erforschte Peter Kubelka 1960, auf Basis einer ­radikalen Partitur von 9216 Filmkadern, vier Grundelemente des ­Filmischen: Licht, Dunkelheit, Ton und Stille. Mit Antiphon folgt 52 Jahre später die Antwort darauf – eine exakte Umkehrung: Weiß wird zu Schwarz, wo Ton war, kehrt Stille ein. Gemeinsam sind die beiden Filme Teil von Monument Film: Zwei 35mm-Projektoren sind im Kinosaal postiert, auf die Vorführung von Arnulf Rainer folgt die Projektion von Antiphon, danach werden beide Filme in Doppelprojektion nebeneinander und abschließend übereinander projiziert. Peter Kubelka in der Zeitschrift Film Comment: „2012 is film history’s darkest year. The hostile takeover by digital imagery is ­finally complete. Even though everybody knows how short-lived digital archiving is. But short-term profit is more important. The ­industry wants to kill off the old medium, by any means. I see my Monument Film as a call for patient defiance.“ 
 

Einführung von Peter Kubelka

 

Für die Vorstellungen gibt es ab 24.2. Karten im Vorverkauf, jedoch keine telefonische oder Online-Reservierung

Spieltermine: