Fragments of Kubelka © Martina Kudlácek

Fragments of Kubelka (2012)

Ein Film von Martina Kudláček. DCP, Farbe, 232 min 15 Minuten Pause

 
Bewegtbild-Fragmente des Filmmachers Peter Kubelka zwischen 2007 und 2011, nicht aber, um eine Entwicklung zu zeigen, vielmehr, um das vermutlich ewig erweiterbare, sich in sich selbst spiegelnde Kaleidoskop eines Menschen, seiner Kunst, seines ­Daseins zu entwickeln. So ist Fragments – mehr noch als das ­Porträt eines Filmmachers – das Dokument einer Welt, in der alles länger dauert, weil es länger dauern muss; einer Welt, in der den Dingen eine enorme Aufmerksamkeit aller Sinne zuteil wird, weil sie so erst zum Künstler zu sprechen beginnen und durch ihn dann zu uns. Ein Film, der das Denksystem des Filmmachers, Archi­tekten, Musikers, Kochs, Anthropologen und Philosophen in „Kubelka’schen Standardsituationen“ festhält und zeigt, wie es entsteht. Zuletzt auch: ein filmvermittelnder Film, der die in unterschiedlichste Diskurse verästelte Vielschichtigkeit wie auch die ­Getriebenheit, die Versessenheit aufs Detail zeigt, die der hohen Verdichtung – der Dichtung – von Werken wie Schwechater, Arnulf Rainer oder Unsere Afrikareise vorausgeht. (A.B.)
 

In Anwesenheit von Martina Kudláček und Peter Kubelka

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