Two Rode Together

Two Rode Together (1961)

Regie: John Ford; Drehbuch: Frank Nugent nach Comanche Captives von Will Cook; Kamera: Charles Lawton, Jr.; Musik: George Duning; Darsteller: James Stewart, Richard Widmark, Shirley Jones, Linda Cristal, Andy Devine, John McIntire, Woody Strode, Harry Carey, Jr. 35mm, Farbe, 109 min

 
Ein zynischer Marshal (James Stewart) wird angeheuert, um eine Gruppe Gefangener zu befreien, die als Kinder von Komantschen entführt wurden – ob durch Verhandlung oder Kampf. Er bricht in Begleitung eines Kavallerieoffiziers (Richard Widmark) auf, um schließlich festzustellen, dass die Entführten nach Jahren in der Indianerkultur nicht unbedingt zurückwollen, aus den verschiedensten Gründen. Eine Art Revision von The Searchers, abgeschmeckt mit einer spätfordianischen Mischung aus klaustrophobischer Grimmigkeit und bitterer Komik. Vom Regisseur als „bloßer Gefallen“ für Columbia-Boss Harry Cohn abgetan, ist der Film in all seiner Widersprüchlichkeit ein stringenter Entwurf des Westens als Alptraum-Frontier: Der Garten (Eden), der in früheren Ford-Western noch am Horizont zu erahnen war, ist hier durchsetzt von der aus dem Yankee-Osten kommenden Trias Hysterie, Heuchelei und Unternehmertum. Paradise Lost. (C.H.)
 

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