The Night of the Hunter

The Night of the Hunter (1955)

Regie: Charles Laughton; Drehbuch: James Agee nach dem Roman von Davis Grubb; Kamera: Stanley Cortez; Musik: Walter Schumann; Darsteller: Robert Mitchum, Shelley Winters, Lillian Gish, James Gleason, Peter Graves. 35mm, s/w, 93 min

 
Jacques Rivette: „Der größte Amateurfilm der Filmgeschichte!“ Die einzige Regiearbeit von Schauspieltitan Charles Laughton – ein singuläres Schauerromantikmärchen, zugleich bezwingend und bizarr, seltsam und schlüssig, naiv und nuanciert. Die ewige Konfrontation von Gut und Böse, erst vorgeführt in einem flugs improvisierten Ringkampf zwischen den beiden Händen eines Predigers (Robert Mitchum in seiner größten Rolle), der auf den Fingern der rechten LOVE eintätowiert hat, auf denen der linken HATE, dann ausgespielt als Nachtmahr in den expressionistischen Schattenwelten und mondlichtdurchfluteten Stimmungsbildern von Stanley Cortez. Um an geraubtes Geld zu kommen, macht sich der Prediger an eine Witwe heran (bald liegt sie am Grund des Wassers und ihre Haare treiben wie Schlingpflanzen dahin) und verfolgt deren Kinder quer durchs Land, bis zur Heimstatt einer liebenden Ersatzmutter (Lillian Gish als Griffith-Wiedergängerin). Ein magisches Meisterwerk. (C.H.)

 

Restored by UCLA Film & Television Archive in cooperation with Metro-Goldwyn-Mayer Studios, Inc. with funding provided by Robert Sturm and The Film Foundation

 
Einführendes Gespräch mit Margaret Bodde und Kent Jones am 5.12.

Spieltermine: