The Connection (Foto: Milestone Film and Video)

The Connection (1962)

Regie, Schnitt: Shirley Clarke; Drehbuch: Jack Gelber nach seinem Theaterstück; Kamera: Arthur J. Ornitz; Musik: Freddie Redd; Darsteller: Warren Finnerty, Jerome Raphael, Garry Goodrow, James Anderson, Carl Lee. 35mm, s/w, 105 min

 
Waiting for my man: Junkies warten im Apartment auf Heroinlieferung – im Beisein eines unerfahrenen Filmemachers, der ihnen das Geld für den fix zugesteckt hat, um ungeschminkt „die Wahrheit“ zu dokumentieren. Der naive Regisseur und sein Kameramann (ein stimmgewaltiges Off-Debüt für Roscoe Lee Brown) werden tiefer in die Sache verwickelt, als sie ahnten – im Rausch wird schließlich auf eine Kakerlake fokussiert. Die Adaption von Jack Gelbers legendärem Living-Theatre-Stück mit „echten“ Drogensüchtigen greift auf viele der famosen Originaldarsteller zurück, inklusive des Jazz-Quartetts um Freddie Redd und Jackie McLean, deren Jam Sessions so viel zum authentischen Beatnik-Gefühl beitragen wie Gelbers Mischung aus bösem Witz und Provokation. Ein Film von Shirley Clarke, Schlüsselfigur im aufblühenden New American Cinema. Dem vielbeschworenen „Vérité“-Gestus dieses Kinos setzte sie früh beißende Skepsis entgegen: eine wahrhaft Unabhängige. (C.H.)

 

Preserved by UCLA Film & Television Archive with funding provided by The Film Foundation. Print courtesy of The Film Foundation Conservation Collection at the Academy Film Archive

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