The Chase

The Chase (1946)

Regie: Arthur D. Ripley; Drehbuch: Philip Yordan nach The Black Path of Fear von Cornell Woolrich; Kamera: Franz Planer; Musik: Michel Michelet; Darsteller: Robert Cummings, Michèle Morgan, Peter Lorre, Steve Cochran, Lloyd Corrigan. 35mm, s/w, 86 min

 
Gleich nach Roy William Neills Black Angel spielte Peter Lorre in einer weiteren Cornell-Woolrich-Adaption, produziert (wie einst M) von Seymour Nebenzahl: The Chase ist eine der gelungensten Übersetzungen der dunklen Woolrich-Alptraumwelt auf Film. Als angeschlagener „Held“: ein Kriegsveteran, der – ausgerechnet für seine Ehrlichkeit – von einem skrupellosen Gangsterboss engagiert wird. Die Gattin des Kriminellen überredet ihn zur gemeinsamen Flucht nach Kuba, doch der sardonische Gangster-Leibwächter entdeckt zufällig ihren Plan. Der Zusammensturz von kriegsbedingter Neurose und Woolrich-Nachtmahr übersetzt sich in eine originelle Erzählstruktur, die zugleich Gefühle der Verwirrung und der Unentrinnbarkeit erzeugt. Arthur D. Ripley, vor allem für das schwarzgebrannte Mitchum-Movie Thunder Road in Erinnerung, betreibt hier ein faszinierendes Hakenschlagen, mit musikalischer Grazie, im Reich der Schatten. (C.H.)

 

Foundation and the Franco-American Cultural Fund, a unique partnership between the Directors Guild of America (DGA); the Motion Picture Association of America (MPAA); the Société des Auteurs, Compositeurs et Editeurs de Musique (SACEM); and the Writers Guild of America, West (WGAW). Print courtesy of The Film Foundation Conservation Collection at the Academy Film ArchiveRestored by UCLA Film & Television Archive, with funding provided by The Film

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