Penny Serenade (Foto: Deutsches Filminstitut)

Penny Serenade (1941)

Regie: George Stevens; Drehbuch: Morrie Ryskind; Kamera: Joseph Walker, Franz Planer (ungenannt); Musik: W. Franke Harling; Darsteller: Cary Grant, Irene Dunne, Beulah Bondi, Edgar Buchanan, Ann Doran. 35mm, s/w, 119 min

 
Das Eheglück eines jungen Paares ist von schweren Schicksalsschlägen erschüttert worden. Unmittelbar vor der Trennung wühlt die Frau noch einmal in der gemeinsamen Plattenkiste und lässt den Verlauf der Beziehung Revue passieren. Die Quintessenz von Hollywoods Kunst, Gefühle zu verstärken, ohne sie zu verraten: Penny Serenade ist eine sentimentale Geschichte par excellence, wird von George Stevens aber mit so viel Geduld und Verantwortungsbewusstsein inszeniert, dass selbst die Klischees zum Leben erwachen und entwaffnende Gültigkeit entwickeln. Der dritte Film des kongenialen Leinwandpaares Cary Grant und Irene Dunne nach den Screwball-Klassikern The Awful Truth und My Favorite Wife überraschte das Publikum mit seinem prinzipiellen Tonlagenwechsel: Komik (und Musik) dienen als virtuos gehandhabter Kontrapunkt zum Melodram. Grant erntete für seine Leistung eine verdiente Oscar-Nominierung, für Dunne wurde Penny Serenade zum persönlichen Lieblingsfilm. (C.H.)

 

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