Pane, amore e fantasia (Brot, Liebe und Fantasie) (Foto: Cinémathèque suisse)

Pane, amore e fantasia (Brot, Liebe und Fantasie) (1953)

Regie: Luigi Comencini; Drehbuch: Comencini, Ettore Maria Margadonna; Kamera: Arturo Gallea; Musik: Alessandro Cicognini; Darsteller: Vittorio De Sica, Gina Lollobrigida, Marisa Merlini, Virgilio Riento, Tina Pica. 35mm, s/w, 92 min Restaurierte Fassung

 
Der Carabiniere Antonio Carotenuto kommt in ein Dörfchen irgendwo in den Hügeln des Latiums. Heiratssinnig, wie er ist, umwirbt er die so hübsche wie ledige Maria – die seinen Avancen widersteht. Fürs erste. Über die amourösen Irrungen und Wirrungen des Ganzen wacht ein besonders liebes Eselchen, weshalb auch alles gut enden muss ... Man weiß, dass Vittorio De Sica einen gewissen Einfluss hatte auf viele Arbeiten, an denen er offiziell nur als Schauspieler beteiligt war. Wie groß dieser Einfluss realiter war (und zudem oft exakt geregelt), ist dann doch überraschend. Pane, amore e fantasia, eines der Schlüsselwerke für die italienischen 1950er Jahre sowie einer der größten Kassenerfolge jener Zeit, ist zweifelsohne ein Film seines Regisseurs, Luigi Comencini – der sich allerdings gefallen lassen musste, dass De Sica ein vertraglich gesichertes Mitspracherecht an dessen Gestaltung hatte. Es hat dem Film offenbar nicht geschadet. (O.M.)

Spieltermine:

Sa 10.01.2015 18:30
(Ital. OmeU)
Sa 07.02.2015 16:30
(Ital. OmeU)