The Blood of Jesus

The Blood of Jesus (1941)

Regie: Spencer Williams; Drehbuch: Williams nach einem Gedicht von Langston Hughes; Kamera: Jack Whitman; Musik: Black Ace; Darsteller: Cathryn Caviness, Spencer Williams, Juanita Riley, Reather Hardeman. 35mm, s/w, 57 min

 
Schon seit den 1910er Jahren wurde in den USA außerhalb der Filmindustrie gezielt für ein schwarzes Publikum gedreht. Spencer Williams, neben Oscar Micheaux der wichtigste Protagonist des race film, erzählt in seinem ersten Spielfilm The Blood of Jesus die Geschichte von Martha und Ras Jackson. Während Martha feierlich getauft wird, geht ihr Mann auf Jagd und wildert beim Nachbarn. Sie kehrt nach Hause zurück, ein Schuss löst sich versehentlich und verletzt sie lebensgefährlich. Während die Kirchengemeinde ihr singend beisteht, versucht der Teufel ihre Seele auf Abwege zu bringen. Weit weg von Hollywood im tiefen Süden von Texas vollbrachte Williams dieses Kinowunder, das vor christlicher Symbolik (ein leuchtendes Kreuz in den Wolken!), Blues und Gospel-Musik überquillt. J. Hoberman: „The Blood of Jesus juggles the sacred and the profane. Keening baptismal rites and long, fervently improvised prayers bump up against bathroom humor and juke-joint sinners grinding to a bottleneck blues.“ (H.B.)
 

Courtesy of The G. William Jones Film and Video Collection Hamon Arts Library/Southern Methodist University

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