Several Friends

To Sleep With Anger (1990)

Regie, Drehbuch: Charles Burnett; Kamera: Walt Lloyd; Musik: Stephen James Taylor; Darsteller: Danny Glover, Paul Butler, DeVaughn Nixon, Vonetta McGee, Mary Alice. 35mm, Farbe, 102 min

 
Zum Auftakt:

Several Friends (1969) von Charles Burnett. 35mm, s/w, 22 min

 
Gideon und Suzie führen ein bürgerliches Leben in South Central Los Angeles. Die Söhne sind erwachsen und haben selbst Familien. Zwar gibt es Scherereien mit dem jüngeren Sohn, und das Dach tropft beharrlich, aber sonst verläuft das Leben in geordneten Bahnen. Dann kommt Harry, ein alter Freund und „Trickster“ aus dem Süden der USA, zu Besuch ... To Sleep With Anger erzählt vom Leben einer Gemeinschaft, deren Mitglieder mehrheitlich in den Südstaaten aufgewachsen sind und nun in Los Angeles leben. Fortschritt und Tradition liegen noch nah beieinander, ganz selbstverständlich besitzt man – trotz der urbanen Annehmlichkeiten – einen Hühnerstall im Garten. Rassismus und Gewalt waren die Themen, die das (kommerzielle) New Black Cinema zu Beginn der 90er Jahre prägten. Charles Burnetts dritter Spielfilm ist die Antithese zu diesem Kino, ein Filmjuwel, das sich mutig optimistisch gibt. Zum Auftakt Burnetts erster Kurzfilm: Several Friends, ein Tag in South Central Los Angeles. (H.B.)

 

Courtesy of the UCLA Film & Television Archive

Spieltermine: