Cutting Horse

Cutting Horse (2002)

Regie: Larry Clark; Drehbuch: Clark, David Heintz; Kamera: Alexandra Cantin, Ruben O’Malley; Musik: Derek Nakamoto; Darsteller: Albert Harris, Cesar E. Flores, Robert Earl Crudup, Melissa Cellura, Rufus Norris. 35mm, Farbe, 126 min

 
Zum Auftakt:

The Horse (1973) von Charles Burnett. Mit Larry Clark, Gordon Houston, Maury Wright. 16mm, Farbe, 14 min

 
35 Jahre nach Passing Through konnte Larry Clark einen zweiten Langfilm fertigstellen. Die soziopolitische Schärfe hat er sich erhalten, der aggressive Ton des Frühwerks wird in einem nachdenklichen Blick aufgehoben. Cutting Horse ist ein multikultureller, melodramatischer, in alle Richtungen ausufernder Western über schwarze und hispano-amerikanische Cowboys, über Umweltverschmutzung, Familienfehden – und eben auch über das „cutting“, eine Rodeo-Disziplin, in der es darum geht, dass ein Reiter ein einzelnes Rind aus einer Herde herauslösen muss. Schon das Interesse, das Cutting Horse dem Handwerk der Pferdezüchter entgegen bringt, hebt ihn ab von anderen revisionistischen Western (wie Mario van Peebles’ Posse). Zu Beginn ein weiterer Pferdefilm, eine herzzerreißende Miniatur über Mitleid – und mit den Worten von Charles Burnett: „a kind of allegory of the South“. (L.F.)

 

Courtesy of the UCLA Film & Television Archive

Spieltermine: