Fires Were Started, 1943, Humphrey Jennings

Fires Were Started (1943)

Regie, Drehbuch: Humphrey Jennings; Kamera: C.M. Pennington-Richards; Musik: William Alwyn; Darsteller: George Gravett, Philip Wilson-Dickson, Fred Griffiths, Johnny Houghton. 35mm, s/w, 74 min

 
Zum Auftakt:

Britain Can Take It! (1940) von Humphrey Jennings & Harry Watt. 35mm, s/w, 8 min

Christmas Under Fire (1941) von Harry Watt. 35mm, s/w, 10 min

 
Zu Beginn: die Londoner Bevölkerung in Kriegszeiten und ein Film, der sich an das amerikanische Publikum richtete. Dann folgt mit Fires Were Started ein Höhepunkt im Werk von Humphrey Jennings. Ein frisch gebackener Feuerwehrmann trifft auf seine neuen Kollegen. Man bereitet sich auf die Einsätze vor. Die Nacht bricht an, Bomben fallen, ein Lagerhaus steht in Flammen. Jennings inszeniert den Löscheinsatz spektakulär, doch er findet in ihm nicht das Außergewöhnliche, sondern das Alltägliche, den „ordinary man“ – denn jeder macht seine Arbeit, so gut er kann. Fires Were Started geht von einer inszenierten Geschichte aus, in der das Dokumentarische nicht wegzudenken ist. Hartmut Bitomsky: „Die Story ruht auf dem Film wie eine zu kurz geratene Decke, immer wieder legt sie das Rohmaterial eines dokumentarischen Films frei.“ (H.B.)

Spieltermine: