The Freshman © Harold Lloyd Trust

The Freshman (1925)

Regie: Fred C. Newmeyer, Sam Taylor; Drehbuch: Taylor, Ted Wilde, John Grey, Tim Whelan; Kamera: Walter Lundin; Darsteller: Harold Lloyd, Jobyna Ralston, Brooks Benedict, James Anderson, Hazel Keener. 35mm, s/w, ca. 86 min
 

Harold Lloyd heißt hier mit Familiennamen Lamb – und genau in diesem Sinne soll er auf dem Altar des sportlichen Ruhms geopfert werden. Dabei findet Harold eigentlich gar nichts an der Kreissäge mit Leibesertüchtigungen aller Art: Er, der Schmächtige, Selbstvergessene, Schlaue, will doch nur akzeptiert (gut, sagen wir: gefeiert) werden an seiner Universität. Doch da an diesen US-Anstalten der Höheren Gelehrsamkeit die jeweilige Football-Mannschaft – samt ihrer Cheerleader – wichtiger zu sein scheint als Geist und Esprit, muss man eben mit seinen Muskeln zu spielen wissen, um den ersehnten sozialen Status zu erlangen. Und so beginnt Harold Lambs arger Weg durch das Raue zu den Sternen. Ein Klassiker unter den College-Komödien, der darüber hinaus durch seine rabaukenhaften und schier abstrusen Football-Szenen das kräftigste Lachen der 1920er Jahre evoziert. (R.H.)

 

Am Klavier: Gerhard Gruber

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