Speedy © Harold Lloyd Trust

Speedy (1928)

Regie: Ted Wilde; Drehbuch: John Grey, Lex Nea, Howard Emmett Rogers, J.A. Howe; Kamera: Walter Lundin; Darsteller: Harold Lloyd, Ann Christy, Bert Woodruff, Brooks Benedict, Babe Ruth. 35mm, s/w, ca. 92 min
 

Harold Swift lebt for the love of the game: Baseball ist seine Leidenschaft, sieht er wo ein Spiel, bleibt er unweigerlich hängen. Für die Arbeitswelt ist er deshalb denkbar ungeeignet – die Energien für den gewöhnlichen Berufserfolg hätte er, aber die setzt Harold lieber anderweitig ein. Hackelei und Spiel kommen zusammen, als der Großvater seiner Angebeteten in Schwierigkeiten gerät: Opa Dillon betreibt New Yorks letzte Pferdebahn, deren Route sich ein verschlagener Bim-Betreiber unter den Nagel reißen will. Die Horse Tram muss einmal pro Tag ihre Route absolvieren, sonst verfällt die Konzession. Genau das wollen die Gangster-Kapitalisten erreichen, was wiederum Taxifahrer Harold auf den Plan ruft. Ein beglückender New-York-Autoraser-Film – und ein Wendezeitenwerk: Lloyds letzter Stummfilm lässt noch einmal die verdammte alte Technologie in ihrer ganzen Größe strahlen: bevor es zu spät ist. (R.H.)

 

Am Klavier: Gerhard Gruber

Spieltermine: