Why Worry?

Why Worry? (1923)

Regie: Fred C. Newmeyer, Sam Taylor; Drehbuch: Taylor; Kamera: Walter Lundin; Darsteller: Harold Lloyd, Jobyna Ralston, John Aasen, Wallace Howe, Gaylord Lloyd. 35mm, s/w, ca. 66 min

 
Lloyds letzte Produktion mit Hal Roach ist in vielerlei Hinsicht sein ungewöhnlichster Film – und einer der besten: ein Ausflug in surreale Gefilde, wie sie sonst eher Buster Keaton betrat. Lloyd spielt den Geschäftsmann Harold von Pelham, dessen unverbesserliche Hypochonder-Natur ihn glauben lässt, er stünde an der Schwelle des Todes – obwohl er sich guter Gesundheit erfreut. Also macht sich Harold auf in eine südamerikanische „Bananenrepublik“ namens El Paradiso, um sich auszukurieren – und ist dort so intensiv mit seiner Suche nach Frieden beschäftigt, dass er die längste Zeit nicht bemerkt, dass rund um ihn eine Revolution ausgebrochen ist. Erst dann beendet er mit der Hilfe eines befreundeten Riesen den Aufruhr, um endlich die ersehnte Ruhe zu haben. Diese absurde (Selbst-)Therapie ist Anlass für einige der einfallsreichsten visuellen Gags und elegantesten Slapstick-Manöver im gesamten Lloyd-Werk: ein merkwürdiger Meilenstein der süßen Anarchie. (C.H.)

 

Am Klavier: Gerhard Gruber

Spieltermine: