Zur Sache, Schätzchen

Zur Sache, Schätzchen (1968)

Regie: May Spils; Drehbuch: Spils, Rüdiger Leberecht, Werner Enke; Kamera: Klaus König; Musik: Kristian Schultze; Darsteller: Werner Enke, Uschi Glas, Henry van Lyck, Rainer Basedow, Inge Marschall. DCP (von 35mm), s/w, 80 min Digital restaurierte Fassung
 
Zum Auftakt:
Manöver (1967) von May Spils; Kamera: Hubs Hagen; Darsteller: May Spils, Henry van Lyck, Werner Enke. 35mm, s/w, 10 min

Zur Sache, Schätzchen ist der bekannteste Film der Münchner Gruppe und wird 1968 ein durchschlagender Erfolg an der Kinokasse. Ein Film der "entschlossenen Unentschiedenheit" (Peter W. Jansen): Edelgammler Werner Enke treibt zusammen mit seinem Kompagnon (Henry van Lyck) durchs Münchner Stadtleben und versucht, ein gelangweiltes Mädchen (Uschi Glas) aus bürgerlichem Haus in die Feinheiten des Lebens und Fummelns einzuweisen. Zur Sache, Schätzchen saugte begierig die damalige Jugendkultur auf, wurde schließlich selbst wichtiger Teil des BRD-Pop und diente als Vorlage für zahlreiche weitere Filme. Vor allem Enkes Genuschel beeindruckte nachhaltig: "Pseudophilosophie ist so eine ernste Sache, da muss man wahnsinnig drauf aufpassen, dass am Ende nix bei rauskommt." (H.B.)

Spieltermine: