Merrily We Go To Hell

Merrily We Go To Hell (1932)

Regie: Dorothy Arzner; Drehbuch: Edwin Justus Mayer nach dem Roman I, Jerry, Take Thee, Joan von Cleo Lucas; Kamera: David Abel; Darsteller: Sylvia Sidney, Fredric March, Adrianne Allen, Richard "Skeets" Gallagher, Cary Grant. 35mm, s/w, 84 min

Jerry ist ein Autor, der auf Alkohol läuft, Joan eine etwas naive, aber nicht dumme junge Dame aus besserem Haus. Bei einer Party treffen sich die beiden und verlieben sich umgehend ineinander, so heftig, dass sie alle guten Ratschläge in den Wind schlagen und bald schon heiraten. Nur: Jerry ist immer noch besessen von seiner Ex, Claire. Als er ein Stück mit ihr in der Hauptrolle auf die Bühne bringt, eskalieren die Spannungen zwischen ihnen. Eine weitere Dorothy-Arzner-Komödie, bei der einem vor lauter Zynismus des Öfteren das Lachen im Hals stecken bleibt – der Schluss etwa gehört zum Perversesten in ihrem Schaffen. Der Film entwickelte sich zu einem Kassenschlager samt kleinem Zensurfall: Der Titel wurde schon von Anfang an als anstößig moniert, blieb aber immerhin erhalten, im Gegensatz zu einigen Szenen(teilen), die unter anderem in Ohio als zu gewagt angesehen wurden. (R.H.)

35mm preservation print courtesy of the UCLA Film & Television Archive

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