Weg ohne Umkehr

Weg ohne Umkehr (1953)

Regie: Victor Vicas; Drehbuch: Gerhard T. Buchholz, Vicas; Kamera: Klaus von Rautenfeld; Musik: Hans-Martin Majewski; Darsteller: Ivan Desny, Ruth Niehaus, René Deltgen, Karl John, Lila Kedrova. 35mm, s/w, 95 min

Michael Zorin sah Berlin zum ersten Mal im Mai '45, als Soldat der siegreichen sowjetischen Armee. Damals lernte er ein Mädchen kennen: Anna, die zuerst Angst hatte und ihm dann doch vertraute, weil sie sah, dass er gut war (wie Konstantin Simonov, Schriftsteller und Kriegsberichterstatter, das gesagt hätte). Sieben Jahre später ist Zorin wieder in Berlin, nun eine Frontstadt im Kalten Krieg, in den Zorin durch seine Liebe zu Anna gerissen wird ... Schlagzeilenkino aus der Welt des Re-education-Films. Autor-Koproduzent Gerhart T. Buchholz (siehe auch Viele kamen vorbei) sorgte für die gehörige Portion polit-pulpigen Genreschmelz, während Koproduzent Stuart Schulberg und Regisseur Victor Vicas ziemlich genau wussten, wie sie diesem Cold-War-Thriller durch eine solide Erdung im Realismus die nötige (auch poetische) Glaubwürdigkeit verschaffen konnten. Das Resultat: einer der spannendsten wie berührendsten Filme der 1950er Jahre – nicht allein bundesrepublikanischer Provenienz. (O.M.)

Einführung von Olaf Möller am 10.3.

Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 10.3.

Spieltermine: