For Ever Mozart

For Ever Mozart (1996)

Regie, Drehbuch: Jean-Luc Godard; Kamera: Christophe Pollock, Katell Dijan u.a.; Musik: Ben Harper, György Kurtag, Beethoven, Mozart u.a.; Darsteller: Madeleine Assas, Bérangère Allaux, Ghalhia Lacroix. 35mm, Farbe, 84 min

Zum Auftakt:
Je vous salue, Sarajevo (Ich grüße dich, Sarajewo) (1993) von Jean-Luc Godard. Video, Farbe, 2 min

Man zählt 1996. Und sieht Godards Meditation über den Krieg in Bosnien, mit dem Europa schandhaft sein 2. Jahrtausend zum Abschluss bringt: Ende des Fortschritts, Ende des Glaubens, Ende der Menschlichkeit. Dennoch: Mozart für immer. Der Film, so Godard, besteht aus "vier Filmen, die nicht ein Ganzes ergeben, so wie vier Wände nicht unbedingt ein Haus ausmachen: Theater; Man spielt nicht mit der Liebe in Sarajewo; Ein Film über die Un-Ruhe; For Ever Mozart. Der Faden, der diese Filme verbindet, ist der Regisseur, ein Mensch, der Anstrengungen unternimmt, der manipuliert und ausgebeutet wird. Der Krieg – das Theater der Kriegsführung – folgt dem Theater. Und das Kino folgt dem Krieg. In beiden werden die Akteure bezahlt, und sie werden sich loskaufen müssen. Die Musik aber wird bleiben ..." Ein letzter Liebesfilm. Gebaut auf vergeblichem Boden, unter schönen, sinnlosen Sternen. (H.T.)

Spieltermine:

Fr 21.04.2017 21:00
(Frz. OmeU)
Fr 05.05.2017 19:00
(Frz. OmeU)