Deux fois cinquante ans de cinéma français (Zweimal 50 Jahre französisches Kino)

Les Enfants jouent à la Russie (Die Kinder spielen russisch) (1994)

Regie, Drehbuch: Jean-Luc Godard; Kamera: Caroline Champetier; Darsteller: László Szabó, Jean-Luc Godard, André S. Labarthe, Bernard Eisenschitz. Video, Farbe, 60 min. Frz. OmeU

Deux fois cinquante ans de cinéma français (Zweimal 50 Jahre französisches Kino) (1995)

Ein Film von Jean-Luc Godard & Anne-Marie Miéville; Darsteller: Jean-Luc Godard, Michel Piccoli, Cécile Reigher, Dominique Jacquet, Xavier Jougleux. Video, Farbe, 50 min. Frz. OmdU

Zweimal Rückbesinnung auf die (Kino-)Geschichte. In Les Enfants jouent à la Russie spielt Godard einen Regisseur, der vom großen Hollywood-Produzenten den Auftrag bekommt, eine Doku über Russland nach dem Ende des Kalten Kriegs zu drehen. Stattdessen bleib er in Frankreich und verfilmt Dostojewskis Der Idiot mit sich selbst in der Hauptrolle. Das poetische Kompendium zum Fall des Kommunismus und zu den Pionierleistungen des Sowjetkinos ist ein Pendant zu Godards Deutschlandbetrachtung nach dem Mauerfall (Allemagne neuf zéro). Danach: ein eigensinniger Beitrag zur 100-Jahre-Kino-Serie der BBC. Deux fois cinquante ans de cinéma français ist eine Montage aus nationalen Filmgeschichten, kreisend um ein Gespräch mit Michel Piccoli, dem großen Vorsitzenden des französischen Kinojubiläums-Komitees, der durch Jean-Luc Godards gewiefte Fragen immer mehr an seiner Mission zu zweifeln beginnt. (C.H.)

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