Šestaja čast' mira (Ein Sechstel der Erde)

Šestaja čast' mira (Ein Sechstel der Erde) (1926)

Regie, Konzept: Dziga Vertov; Chefkamera: Michail Kaufman; Schnittassistenz: Elizaveta Svilova; Kameraleute: Ivan Beljakov, Samuil Benderskij, Petr Zotov, Nikolaj Konstantinov, Aleksandr Lemberg, N. Strukov, Jakov Tolčan; "Filmkundschafter": A. Karlickij, Il'ja Kopalin. Goskino (Moskau). 35mm, s/w, ca. 74 min

Vom Auftrag einer Reklame für das Exportpotential der UdSSR zum Filmhymnus auf die eigenen Landsleute als Besitzer all dessen, woran das Land reich ist. Die Kameraleute der Gruppe Kinoauge nahmen nach Vertovs Plan optisch starke dokumentarische Bilder des gigantischen Landes auf. Nicht ohne Einfluss der Poesie von Walt Whitman und Vladimir Majakovskij montierte Vertov einen Film zu einer der grundlegenden Deklarationen der Revolution von 1917: Naturreichtümer und die Ergebnisse der Arbeit sollen den Werktätigen gehören. Vertov glaubte nicht nur an die Verwirklichung dieses Programms, er wandte sich an die Zuschauer, um ihnen staatsbürgerliches Selbstbewusstsein einzuflößen. Frédéric Rossif: "Vor Vertov nahmen die Dokumentaristen Bilder auf, nach Vertov lernten sie, Ideen zu verfilmen." (Kleiman & Sopin)

Einführung von Naum Kleiman und Artiom Sopin am 13.10.
Am Klavier: Gerhard Gruber am 13.10.
Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 13.10.

Spieltermine: