Berg-Ejvind och hans hustru (Berg-Ejvind und seine Frau), 1918, Victor Sjöström (Kadervergrößerung © Mark Standley/Swedish Film Institute)

Berg-Ejvind och hans hustru (Berg-Ejvind und seine Frau) (1918)

Regie: Victor Sjöström; Drehbuch: Sjöström, Sam Ask nach dem Theaterstück von Jóhann Sigurjónsson; Kamera: J. Julius (i.e. Julius Jaenzon); Darsteller: Victor Sjöström, Edith Erastoff, John Ekman, Nils Arehn, Jenny Tschernichin-Larsson. 35mm, Farbkopie, ca. 110 min
 
"Zweifellos der schönste Film der Welt", rhapsodierte Louis Delluc 1919 über Berg-Ejvind und seine Frau, die erregendste, erhebendste unter Victor Sjöströms Anrufungen der Natur und ihrer Geister. Ein Versuch über das Schicksal anhand eines Helden wie aus früheren Ären, der die Welt nicht mehr versteht, dem nur noch ein Rasen bleibt. Ein Film wieder und wieder wie ein Delirium, in dem das Glück abseits der Menschengesellschaft, allein mit den Bergen des Sommers, grausam nahe ist jenem Schrecken einer puritanischen Ordnung, der Kinder geopfert werden wie den alten heidnischen Göttern des Winters. Eine Ballade über das Licht, den Wind in den Gräsern und Wipfeln, die gütige Einsamkeit unter dem Himmel Lapplands. Hier geht es in keinem Bild um weniger als Alles, das Ganze. (R.H.)
 
Einführung von Jon Wengström, Kurator der Filmsammlungen des Swedish Film Institute
 
Restaurierte Fassung des Swedish Film Institute


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