The Big Country, 1958, William Wyler

The Big Country (1958)

Regie: William Wyler; Drehbuch: James R. Webb, Sy Bartlett, Robert Wilder nach dem Roman von Donald Hamilton; Kamera: Franz Planer; Musik: Jerome Moross; Darsteller: Gregory Peck, Jean Simmons, Carroll Baker, Charlton Heston, Burl Ives, Chuck Connors. 35mm, Farbe, 166 min
 
Captain James McKay (Gregory Peck) kommt von der Ostküste, um die Tochter eines Großranchers zu heiraten, der seit Ewigkeiten mit einem benachbarten Viehzüchter verfeindet ist. Im hasserfüllten Klima wird der Gentleman McKay von den Cowboys als Feigling abgekanzelt – insbesondere vom Ranch Foreman Steve Leech (William Wylers baldiger Ben-Hur Charlton Heston in einer seiner besten Rollen). Als McKay eine friedliche Lösung des Konflikts propagiert, gerät er zwischen die Fronten. Neben Shane der große allegorische Über-Western seiner Epoche. William Wyler sah in The Big Country einen Film über den Kalten Krieg aus linker Perspektive – und die Weiterführung seines virtuosen, doch atypischen Genre- Zugangs in Friendly Persuasion: ein Plädoyer für Pazifismus mit Schwerpunkt auf Schauspiel, dramatischer Konstruktion und intimen Szenen. In Franz Planers atemberaubenden Außenaufnahmen entsteht derweil das epische Technicolor-Porträt einer von der Zivilisation unberührten Welt. (C.H.)
 
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