Workingman's Death

Workingman's Death (2005)

Regie, Drehbuch: Michael Glawogger; Kamera: Wolfgang Thaler; Musik: John Zorn; mit: Minenarbeitern aus der Ukraine, Schwefelträgern aus Java, Schlachthausarbeitern aus Nigeria, Werftarbeitern aus Pakistan, Hochofenarbeitern aus China. Farbe, 122 min, OmdU
 
Ein gewaltiger Dokumentarfilm in fünf Kapiteln (und einem Epilog) berichtet von Orten, an denen man immer noch händische Schwerarbeit praktiziert: In Krasni Lutsch arbeiten die Erben Stachanows illegal in aufgelassenen Minen, als letzte, lebensgefährliche Einkunftschance. Im indonesischen Ostjava tragen Kulis Zentner von Schwefel in Körben vom Vulkan vorbei an Touristen ins Tal. Ein Freiluft-Schlachthof (samt Röstfeuern zur Weiterverarbeitung) in Port Harcourt in Nigeria: Zyklus des Todes und Kreislauf des Lebens. Im pakistanischen Gaddani zerlegen Immigranten mit Schweißgeräten riesige Schiffe: der Müll des Westens als Rohstoff der "dritten Welt". In den Stahlfabriken von Anchan in China herrscht unbedingter Zukunftsglaube an den wirtschaftlichen Aufschwung. Nachschrift: noch eine Zukunft, samt bunter Lichtshow, eine zum Freizeitpark umfunktionierte, stillgelegte Schmelzhütte in Duisburg. (C.H.)
 
In Anwesenheit von Michael Glawogger, mit einem Publikumsgespräch nach dem Film.
 
Dank an Lotus-Film und Filmladen für diese einmalige Vorstellung von „Workingman’s Death“ unmittelbar nach der Premiere auf der Viennale.
 
Freikartenkontingent für Fördernde Mitglieder

Spieltermine: