Duck Soup

The Music Box (1932)

Regie: James Parrott; Drehbuch: H. M. Walker; Kamera: Walter Lundin, Len Powers; Darsteller: Stan Laurel, Oliver Hardy, Billy Gilbert. s/w, 30 min 

Duck Soup (1933)

Regie: Leo McCarey; Drehbuch, Musik: Bert Kalmar, Harry Ruby; Kamera: Henry Sharp; Darsteller: Groucho, Harpo, Chico und Zeppo Marx. s/w, 68 min
 
Zwei Hauptwerke von klassischen comedy teams: In The Music Box interpretieren Laurel & Hardy den Mythos von Sisyphus als vergeblichen Versuch, ein Klavier eine monumentale Steintreppe ­hinaufzutransportieren. In Duck Soup ziehen die Marx Brothers in den Krieg, der nur logischer Ausläufer des allumfassenden Wahnsinns ist: Am Ende verliert zwingend derjenige, der am peinlichsten dasteht. (C.H.) Hito Steyerl: „Eine alternative marxistische Theorie existiert schon lange, und zwar seit 1933. Sie wird nur gewöhnlich weder als marxistisch noch als Theorie verstanden. Die Rede ist von Duck Soup. Obwohl jeder der Beteiligten vehement abstritt, dass dieser Film auch nur das Geringste mit Politik zu tun habe, kann er nicht nur als Theorie der Polarisierung verstanden werden, sondern als apokalyptische Beschreibung jenes massiven Terrors, den die liberale Demokratie als ihr Abbild im Spiegel entdeckt.“

Screening dates:

Mo 12.10.2009 19:00
(Engl.OmdU/ Engl. OF)
Sa 31.10.2009 19:00
(Engl.OmdU/ Engl. OF)