Christmas in July

Christmas in July (1940)

Regie, Drehbuch: Preston Sturges; Kamera: Victor Milner; Musik: John Leipold, Leo Shuken; Darsteller: Dick Powell, Ellen Drew, Raymond Walburn, William Demarest, Franklin Pangborn. s/w, 67 min
 
Der zweite Film von Preston Sturges als Autor-Regisseur und einer der kompaktesten in einer Filmografie, die an komischer Dichte ihresgleichen sucht: Dick Powell spielt einen ambitionierten, aber erfolglosen Büro­angestellten, der bei einem Kaffeewerbung-Gewinnspiel groß absahnen will (mit dem unsäglichen Slogan: „If you can’t sleep at night, it isn’t the coffee - it’s the bunk!“, der unweigerlich zum hirnrissigen Refrain des Films wird). Ein gefälschtes Gewinntelegramm von Kollegen löst zunächst seinen raschen Aufstieg aus: Es gibt ein Volksfest in der beschenkten Nachbarschaft nach einem Kaufrausch auf Kredit - bis die Wahrheit ans Tageslicht kommt. Eine rasante Spottschrift zum Kapitalismus: die Eskalation des Erfolgsdenkens, konsequent bis zur Absurdität, dargebracht in polyphonen Wortwechselwitzkaskaden vom exzentrischen Charakterensemble der Sturges stock company. (C.H.)

Screening dates: